© Das Copyright sämtlicher Fotos, Videos, Texte auf dieser Website liegt bei den Künstler*innen und Autor*innen. Sie wurden uns zur Verwendung im Rahmen der Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Wir ergänzen fortlaufend alle Künstlerpositionen der Ausstellung KlimainfARkT mit Hintergrundinformationen

Ein Dankeschön allen mitwirkenden Künstler*innen 

Maria Ceppi, Angelika Dreher, Noah Engweiler, Daniella Tuzzi, föfö Michael Föhn, Sacha Bähler, Nelly Frei, Karin Heinrich, Eva Gallizzi, Geeske Janssen, Markus Reich, Ruth Maria Obrist, Julia Schicker, Marion Strunk, Yvonne Weber, Chrigu Barmettler, Felix Brunner, Copa & Sordes, Leo Brunschwiler, Patricia Jacomella Bonola, Florence Iff, Doris Naef, Gregor Vogel, Andreas Weber

Übrigens - Jedes der gezeigten Werke ist käuflich zu erwerben. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 

>> kunst@kunstraumegg.ch


Maria Ceppi – «In Full Blossom # II», 2020

Bildschirm, Video «In Full Blossom # II», eingepackt in Polystyrol, Nachttischchen aus Polystyrol, Brustprothese Silikon

Maria Ceppi, *1963, Sierre

Ein Bildschirm mit dem Video «In Full Blossom # ll» ist in seinem Verpackungsmaterial Polystyrol eingebaut. Daneben steht unscheinbar ein Nachttischchen auch aus dem Verpackungsmaterial Polystyrol gebaut. Und darauf liegt unförmig eine Silikon-Brustprothese, die vieles sein kann, also irgendein Ersatzteil oder eine Verpackung.

Video – Die Videoarbeit zeigt das Leben der Insekten auf den Plastikblumen (Wasserdost) auf einer Alpenwiese mit Bergpanorama der Walliser Alpen. Inmitten der Alpenlandschaft - direkt neben dem Wanderweg - breitet sich ein Blumenfeld in Form einer Wolke aus und begleitet die Wanderer durch die Landschaft. Künstliche Plastikblumen ragen steril aus dem Boden, ohne Duft und ewig blühend. Ein Sinnbild unserer Gesellschaft und ihrem Anspruch, alles jederzeit und in voller Blüte konsumieren zu können.

Hintergrund – John Tyndall (1820–1893) war ein irischer Physiker, der sich mit der Streuung von Licht in trüben Medien befasste (Tyndall-Effekt). Als Forscher und Alpenfreund - und seine Liebe zur Belalp - befasste er sich mit Gletscherbewegungen, der Lichtstreuung in der Atmosphäre und erklärt, warum der Himmel blau ist. Unter anderem erfand er das Nebelhorn und prägte den heute nicht mehr gebräuchlichen Begriff «Akustische Wolke».

Die akustische Wolke ist nach Tyndall eine durch Feuchtigkeits- oder Temperaturunterschiede bedingte Dichteänderung der Luft, die sich durch Reflexion oder Ablenkung des Schalls bemerkbar macht. Solche Dichteänderungen der Luft verändern auch die Fortpflanzungsrichtung des Lichts, weshalb akustische Wolken gleichzeitig auch optische Erscheinungen wie die «Fata Morgana» hervorrufen können.

Der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) ist eine Heilpflanze und wächst bei günstigen Bedingungen auch in alpinen Gebieten mit einer feuchtigkeitsbedingten Dichteänderung der Luft auf einer Höhe von 2100 m.M. und gilt als Naturheilmittel. Der Wasserdost hat den Ruf eines «Pflanzlichen Antiinfektivums». Er hat die Fähigkeit, eine massenhafte Virenvermehrung nach einer bereits erfolgten Infektion zu unterdrücken und regt die Produktion der körpereigenen Abwehrzellen an.


Leo Brunschwiler - «Tote Rotschwänzchen», «Rotschwänzchen, sinkende Schiffe und Touristen», 2019

Zeichnung
 
 

Leo Brunschwiler, 1955, Zürich

Wegen der Erderwärmung und der damit verbundenen Verschiebung der Ökosysteme werden nicht nur Eisbären verschwinden. Viele auch heute noch einheimische Pflanzen- und Tierarten sind bedroht. Unternimmt der Mensch nichts und schaut nur zu (= fotografierende Touristen), so sitzen wir buchstäblich auf sinkenden Schiffen. 

«Ich zeichne, was ich liebe, was mich berührt, was mich betroffen macht».

Hauptsächlich beschäftigen mich die Gefährdung und Zerstörung der Natur und der Klimawandel, verursacht durch das nicht angepasste Verhalten des Menschen gegenüber der Umwelt.


föfö Michael Föhn - «Tschernobyl everywhere»

Malerei

 
 

föfö Michael Föhn, *1972, Schwyz

«Tschernobyl everywhere» - «Ich erinnere mich gut an diese Tage 1986, als man plötzlich keinen Salat mehr essen durfte und Milch nicht mehr trinken sollte... Tausende von Kilometern trennte Tschernobyl beispielsweise von dieser Schweizer Alp. Und trotzdem war sie durch den Supergau in der Ukraine gefährdet.» Zit. M.F.

Auch wenn andere Anlagen in Europa und weltweit sicherer sein sollen als Tschernobyl, bleibt es fraglich, Kernenergie weiterhin zu nutzen: Ein einziger grosser Unfall und hunderte von Kilometern Land sind unbenutzbar oder nur noch teilnutzbar...

Oder: «Ist Kernkraft womöglich gut für‘s Klima, da keine schädlichen Klimagase entstehen?» fragt sich der Künstler. Nein, im Gegenteil: das Unfallrisiko ist hoch, die Wiederaufbereitung und Lagerung der Kernabfälle bleibt ein offenes Thema und der Atommüll strahlt noch zehntausende von Jahre weiter.

«Felsenauspuff» - Dies ist ein Blick aus der Aareschlucht in die Berge über Innertkirchen. Ein überdimensionaler Auspuff ragt aus dem Felsengestein, entstanden aufgrund eines erlebten Touristenstaus im Sommer und der Künstler sich fragte, was es bloss für einen Sinn macht, dass Horden von Touristen tagein, taugaus durch diese Bergwelt zirkulieren.

«Wie wäre es, wenn die Berge und Felswände einmal zurückschlagen würden und „ihre Abgase“ an uns weitergeben würden? Wie würde das aussehen?» fragt sich der Künstler

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Felix Brunner - Serie «reflection»

Malerei

 
 

Felix Brunner, *1952, Zürich

«reflection» - Der Zweifel des modernen Denkens und die Krise der heutigen Welt prägen das Schaffen des Künstlers. Dabei sind Aspekte wie: Fragmente, Zwischenraum, Strukturen, Rhizome, Chaos und Ordnung und dem Vergänglichen und Flüchtigen wichtige Elemente in der Verarbeitung von ökologischen und politischen Veränderungen.

Formal greifen dabei Aspekte der Gegenständlichkeit und der Abstraktion ineinander. Dieses Neben-, Mit- und Übereinander von Abstraktem und Gegenständlichkeit verdeutlicht die gegenseitige Abhängigkeit, ja die notwendige Koexistenz dieser als unvereinbar geltenden Begriffe. Ritualisierte Rezeptionsmuster, visuelle Topoi und Dogmen wie auch irritative Momente werden einander gleichwertig gegenübergestellt. Das Geheimnisvolle wird mit dem Offensichtlichen konfrontiert und das Umrisshafte mit dem Formlosen.

Immer wieder beschwört der Künstler auf grossformatigen Leinwänden den Untergang der Dingwelt und der materialistischen, zweckgerichteten Sichtweise der Welt. All diese Versatzstücke umhüllt ein Hauch melancholischer Schönheit, der Schönheit eines verwelkten Blütenblattes vergleichbar, das, seiner Funktion und seinem eigentlichen Sein enthoben, nur noch auf das Nichts, auf den Tod verweist. >> mehr lesen

 

A k t u a l i t ä t KlimainfARkT + Corona - «Die Einschränkungen durch Corona führen bei mir dazu, dass ich (solange ich noch aus der Wohnung raus darf) im Atelier die Arbeit weiterführen kann.» F.B.


Markus Reich - «Nylanders Garten»

Fotoprints, Auflage 5

 
 

Markus Reich, *1958, Romanshorn

Bereits vor gut 150 Jahren hat der finnische Botaniker und Lichenologe William Nylander erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftqualität und Flechtenvorkommen nachgewiesen. An Indikatoren fehlt es nicht seit geraumer Zeit. - Die Flechten sind natürliche Messgeräte. Sie wachsen nur, wo die Luft rein ist - aber dann auch dort, wo sonst nichts wächst. - Ihr unscheinbares Dasein, ihre Ästhetik und Kraft kontrastieren mit behelfsmässigen Konstruktionen, deren Materialität, Robustheit evoziert. Die Verbindungen jedoch sind fragil und brüchig.


Noah Engweiler - «Sandburg», 2018

Sand aus Spanien und Frankreich, Platte 15x15 cm

 
 

Noah Engweiler, *1992, Zürich

«Den Sand fand ich einige Tage nach der Rückkehr aus meinen Ferien in meinem Rucksack, in Büchern, in Hosensäcken, etc. ... Erst das brachte mich zum Thema des übermässigen und illegalen Abbaus von Sand als Rohstoff...» 
Und - «Der menschgemachte Klimawandel und die global voranschreitende Zerstörung von immer mehr Lebensräumen von Menschen und Nichtmenschen beschäftigen und lassen mich oft sprachlos und mit dem Gefühl der Machtlosigkeit zurück. Noch sind wir in Zürich und im Alltag nicht existenziell bedroht. Eine Ausnahme bildet die Arbeit «Sandburg». Da bin ich über meinen kleinen unbeabsichtigten Sandraub auf ein globales Problem gestossen». Zit. N.E.
Empfehlung - An dieser Stelle empfehlen wir (Noah Engweiler und Kunstraum Egg) die Lektüre des Artikels «So knapp wie Sand am Meer» von Rebecca Hahn, erschienen in der FAZ vom 23.3.2018. Die Online Version finden Sie unter folgendem Link: https://faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/so-knapp-wie-sand-am-meer-15507665.html . Oder >> pdf Download weiter unten
Darin erfahren Sie mehr über den kontrollierten wie illegalen Sandabbau, was die Ausgangslagen sind und wofür der Rohstoff weltweit benätigt wird. Beschrieben sind ebenso die Folgen des Sandabbaus und in welchen Wechselwirkungen dieser zu Klimawandel, Ökosysteme, Biodiversität, Artensterben, Trinkwasser und Migration steht.

«So knapp wie Sand am Meer» - Von REBECCA HAHN, Animation: Carsten Feig

23.03.2018 · Nichts scheint so reich­lich vor­han­den zu sein wie der Roh­stoff Sand. Doch der Mensch braucht im­mer mehr da­von. Höchs­te Zeit, dar­über nach­zu­den­ken, wie uns die­se Res­sour­ce er­hal­ten bleibt.

 

Yvonne Weber - «Circles», 2020

Mikroskop Scan zwischen Glas, je 100x100cm, Unikate

 

Yvonne Weber, *1977, Ascona und Berlin

Es existieren sehr wenige Daten über Niederschlag in der Antarktis. Wissenschaftler*innen erforschen, wie viel es in der Antarktis schneit, um zu verstehen, aus welchen Gründen der Südliche Ozean immer weniger salzig wird. Es herrscht Unklarheit darüber, ob es mehr schneit oder die Abnahme des Salzgehalts nur auf das Abschmelzen der antarktischen Eisschelfe zurückzuführen ist. Dieses Wissen ist aber langfristig von Bedeutung zur Verbesserung von Klimamodellen.

Die erste Schweizer Antarktis Expedition, die «Antarctic Circumnavigation Expedition» (ACE), bot 2017 die Gelegenheit, auf Deck eines Eisbrechers mit Hilfe verschiedenster Messgeräte Niederschlag zu messen und diesen quantifizieren zu können. Dafür wurden auch Replikate von Schnee mit Hilfe einer Thermoplastik (Formvar) angefertigt. Es handelt sich hierbei um detailgetreue Abbildungen von Schneeflocken. Diese Schneereplikate eingefangen auf Mikroskop Objektträger wurden anschließend hochauflösend gescannt.

Die Arbeit «Circles» basiert auf diesem wissenschaftlichen Datensatz mikroskopischer Scans. >> mehr lesen


Patricia Jacomella Bonola - «Pequod Comeback», 2018

Installation bestehend aus 1 Bettdecke, 1 Duvet, 2 Kissen aus 835 Plastiksäcken gefertigt, Masse variabel

Patricia Jacomella Bonola, *1952, Zug

Plastik ist ein wesentlicher Bestandteil des Alltags und ist für den Planet, die Tiere und die Menschen fatal geworden. Die Plastiktüten, die wir bei unseren Einkäufen erhalten, werden in durchschnittlich 25 Minuten zum Müll.

Bestehend aus Bettdecke, Duvet und zwei Kissen aus 835 Plastiktüten gefertigt, stellt die Installation unseren intimsten Lebensraum dar und bezieht sich auf den Lebensraum, den wir mit Plastik in unseren Ozeanen schaffen.

In dem Roman «Moby Dick» von Hermann Melville ist «Pequod» der Name des Walfangschiffes, mit dem Kapitän Ahab hasserfüllt den weissen Pottwal Moby Dick jagt.

Die heute vor der Jagd geschützten Wale sind nun wegen dieser im Plankton vorhandenen Partikel vom Aussterben bedroht.

Mit der Installation «Pequod Comeback» verweist die Künstlerin auf den Plastikmüll, der biologisch nicht abgebaut werden kann und in Kleinstpartikel zersetzt in die Nahrungskette gerät. Hintergrund >> mehr lesen 


Julia Schicker - «Utopia Generator 1.0», 2019

Video, Text

Julia Schicker, *1992, Zürich 

Deepfakes-Algorithmen (benannt nach dem reddit-User Deepfakes) {1} erlauben es, auf einfache Weise Gesichter zweier Personen in Videos auszutauschen. Die Algorithmen sorgen für eine Demokratisierung der Fälschungsprozesse, da dadurch keine Spezialist*innen mehr nötig sind, um solche gefälschten Videos zu produzieren. Gleichzeitig werden sie als grosse Gefahr für die Demokratie gesehen, da politische Prozesse durch Fälschungen gestört werden können. Videos zeigen Handlungen und Aussagen von Personen und werden als Beweismaterial benutzt. Da nun aber die Inhalte von Videos gefälscht sein könnten, wird es schwierig, für Bürger*innen zu erkennen, was sie glauben sollen. Es besteht die Gefahr, dass mit solchen Falschinformationen politische Lager gegeneinander aufgebracht werden können {2}.  >> mehr lesen


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Sorgen Sie gut für sich, damit Ihre Nächsten mehr von Ihnen haben

Herzlichst, Susanna Hofmann

 
 
 

Wer sich als Einzelner bewegt, bekommt die Möglichkeit, Viele zu inspirieren und kann es schaffen, eine Menge zu bewegen

Kunstraum Egg

KlimainfARkT


Fragen rund um den Klimawandel beschäftigen auch die Kunstschaffenden in der Schweiz. Die Dringlichkeit des Themas hat Susanna Hofmann vom Kunstraum Egg dazu bewogen, die Initiative zu ergreifen und einen Wettbewerb zum Thema Klimawandel auszuschreiben. Die vielfältigen Eingaben an Installationen, Videoarbeiten, Leinwänden, Zeichnungen und Fotoprints haben die Möglichkeiten des Raumangebots in Egg gesprengt. In Kooperation mit dem museumbickel ist eine intensive, auf zwei Institutionen erweiterte Begegnung mit dem komplexen Thema entstanden.


 
 

Das Büro für Unterstützung des Klimastreik bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen

Ab 23. März sind die Mitarbeiter im Homeoffice zu erreichen

Anfragen und Aufträge bitte über folgende Website oder per Telefon
http://buerofuerunterstuetzungdesklimastreik.mozello.ch // 077 457 43 63


Mitwirkende

Maria Ceppi

 
 

Julia Schicker

 

Karin Heinrich

Yvonne Weber

 
 

Patricia Jacomella Bonola

 

Noah Engweiler

 

Geeske Janssen

Angelika Dreher

 

Sacha Bähler

 

Markus Reich

 

Marion Strunk

 

Nelly Frei

 
 

Michael Föhn - föfö

 
 

Copa & Sordes

 

Felix Brunner

 
 
 

Leo Brunschwiler

 
 

Andreas Weber

 
 

Ruth Maria Obrist

 
 

Chrigu Barmettler

Florence Iff

 
 

Eva Gallizzi

 
 

Gregor Vogel

 
 

Doris Naef

 
 
 
 

Daniella Tuzzi

 
 

HANDELN ist angesagt! NUR was, wo, wie... fragen wir

Die Lage ist komplex, das Thema vielfältig, die Herausforderungen riesig und wem ist schon klar, was tatsächlich getan werden muss und kann, um die nötige radikale Wende durchzuziehen?


KlimainfARkT gibt Worten und Zahlen ein Bild, weckt Emotionen und

eröffnet Pfade im Dschungel der Klimadebatte


 

Das könnte ausserdem von Interesse sein...

Einblicke - Fragmente - Impulse - Erstaunliches - Verblüffendes - Beängstigendes - Augen und Ohren Öffnendes...
Einfach Some Pickles: SINN VOLL, informierend, Wissen aufbauend, stärkend...
 

Permaculture Garden Produces 7000 Pounds of Organic Food Per Year on a Tenth of an Acre

Family grows 7000 pounds of organic food per year on a tenth of an acre, supplying 90 percent of their diet… They spend less than $2 per day per person on other kitchen staples and make over $20,000 a year selling excess produce. Fifteen minutes from downtown Los Angeles, just 100 feet away from a major freeway, a small city lot was transformed into a mini paradise.


>> 23.3.2020 Climate News Network - Vegetation holds key to climate control

https://climatenewsnetwork.net/vegetation-holds-key-to-climate-control/



SRF DOK  Im Sturm des Klimawandels - Klimaforscher Thomas Stocker und seine Gegner I Reportage I SRF Dok
Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. «Reporter» hat ihn nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. Deren Analyse soll ihnen helfen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.

>> Films for the Earth
Inhabit" stellt Dir das Thema Permakultur in voller Kinofilmlänge vor. Gezeigt wird eine schiere Reihe umsetzungsfähiger Konzepte mittels derer Menschen wie Du und ich Permakultur in seinen unterschiedlichsten Formen betreiben können. Diejenigen, die sich bereits auskennen, verstehen den Weckruf, eine Vorschau auf das, was möglich ist, in Form von bereits existierenden Projekte und Lösungen. Für diejenigen, die hier auf Neuland treffen, bekommen mit diesem Film eine fantastische Neusicht unseres Selbstverständnisses und unserer Beziehung zur Erde. Jeder hingegen wird erkennen, dass wir Menschen letztendlich die Heilkräfte besitzen, um unseren Planeten zu retten.


Infinite Windows - Rooted Truth - A short documentary on SAI sanctuary.

Rooted truth is a short documentary on SAI sanctuary. A private model sanctuary created by Anil and Pameela. The passionate couple have a great message on how a small group can make tremendous impact on nature conservation. Sai sanctuary located at the heart of western ghats now spread across 300 acres and hosts a variety of wild species including some of the critically endangered species . Save Animal Initiative probably is the first private wildlife sanctuary in India and a living exemplary model of conservation that private individuals and entities can follow to save our depleting natural environments. Produced by - visualentity.in Credits SAI Sanctuary - www.saisanctuary.com Big Thanks to Dr. A.K. Malhotra and Mrs. Pamela Malhotra Aerial Footage by Melissa Lesh

>> ARTEde
Geht es um das Thema Wasser, denken die meisten an Dürrekatastrophen, Überfischung oder Kriege ums Wasser. Aber wer genau hinschaut, entdeckt auch überraschend gute Nachrichten: Eine Wüstenstadt wird zum Vorbild im Wassersparen, Fischzucht kann sauber und nachhaltig sein und ein Grenzfluss im Nahen Osten kann zum Frieden in einem Krisengebiet beitragen. Täglich bombardieren uns die Medien mit schlechten Nachrichten aus aller Welt. Es ist Zeit, einen anderen Blick auf die Dinge zu werfen. Denn wenn man genauer hinsieht, wird man überrascht: Überall dort, wo Probleme und Krisen allgegenwärtig sind, gibt es auch Menschen - Wissenschaftler, Aktivisten, Unternehmer -, die an ihren Lösungen arbeiten - und immer wieder Erfolg haben. Dieser Film berichtet von guten Nachrichten rund um das globale Thema Wasser. Die Wüstenstadt Las Vegas beispielsweise hat den Ruf eines verschwenderischen Spielerparadieses. Hotels prahlen mit Wasserspielen und Golfplätzen, locken Touristen mit gut bewässertem Grün. Doch die Wasserbehörden haben die Einwohner von Las Vegas zum behutsamen Umgang mit ihrer wertvollsten Ressource erzogen. Die Metropole gilt als Vorbild beim Wassersparen. Weitere Themen: eine Fischfarm in Andalusien, die nachhaltig arbeitet und auf Antibiotika verzichtet. Und Landwirte in Spanien könnten den Anbau von Obst und Gemüse für ganz Europa schon bald umweltfreundlicher gestalten dank neuer Methoden, die auf die Kraft der Sonne setzen. Mitten durch das Ruhrgebiet verläuft die Emscher, die jahrzehntelang als dreckigster Nebenfluss des Rheins galt - bevor sich Anwohner für seine Renaturierung einsetzten. Im Nahen Osten schließlich konnte das knappe Wasser des heiligen Jordan für ein friedliches Zusammenleben der Anrainer sorgen. Beispielhafte und überraschende Geschichten aus der Welt des Wassers, die Mut machen. Der Film regt zum Nachdenken an - mit spannenden Geschichten, faszinierenden Naturlandschaften, unterhaltsamen Grafikanimationen und Fakten, die zeigen, dass es lohnt, sich für die Zukunft unseres blauen Planeten zu engagieren. Dokumentation von Michael Gärtner und Tanja Winkler (D 2019, 44 Min)

foodwastetv

WASTE - Ein informativer Kurzfilm über den Zusammenhang von Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung. Eine Filmproduktion der SCHNITTSTELLE THURN GbR im Auftrag von WWF Deutschland und UNEP, in Kooperation mit SIWI und FAO. http://www.fb.com/tastethewaste.de

TED - http://TED.com

Why you should be a climate activist I Luisa Neubauer

>> MaxPlanckSociety

Die Menschheit emittiert gewaltige Mengen an Kohlendioxid und bringt so den globalen Kohlenstoffkreislauf aus dem Gleichgewicht. Das hat Auswirkungen auf das Erdklima – aber auch auf die Ozeane und die Vegetation. 

>> MaxPlanckSociety 

Klima - der Atem der Erde (Film): (Anmerkung: Es hat sich leider ein kleiner Grafik-Fehler in den Film eingeschlichen: CO2 ist natürlich ein lineares Molekül, kein gewinkeltes!

>> Sounding Soil - das Projekt 

Sensibilisierung in Verbindung mit Kunst - Zusammenarbeit mit ZHdK

Earth Overshoot Day ist der 29. Juli 2019

D.h. die Ressourcen für das Jahr 2019 sind weltweit verbraucht. So früh wie nie zuvor...

https://www.overshootday.org/ , https://www.footprintnetwork.org/

Radiosendung zu Kunst und Umwelt

BBC Radio 4 - Costing the Earth Art and the Environment

The science of climate change is clear but could the arts raise the questions and emotions we now need to illicit the cultural response needed to change the planet.

Sit back and listen for 30 minutes hosted by Tom Heap, as artists and climate champions, including Bill McKibben and Cape Farewell’s director David Buckland, redefine the language of climate change. We need visceral care as well as reasoned science to deliver on saving us and importantly, our shared habitat. - Published: 18 December 2018 / website Capefarewell / David Buckland
https://capefarewell.com/latest/news/910-costing-the-earth.html

Fachbericht Meteo Schweiz Nr. 243

Klimaszenarien Schweiz - eine regionale Übersicht

erstellt im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU)
Eidgenössisches Departement des Inneren EDI I Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz

>> Klimawandel Schweiz

Bundesamt für Meteorologie und Klimawandel MeteoSchweiz

>> Klimaportal Schweiz

Naturwissenschaften.ch

>> 7 Fakten zum Klimawandel

National Geographic.de

>> Biovision an COP25

Biovision präsentiert an COP25 neue Studie zu Agrarökologie

>> COP25 United Nations

UN Klimakonferenz Madrid - Dezember 2019
 

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