Katharina Büche

Objekte, Malerei

Katharina Büche

Malerin, Fotokünstlerin, Plastikerin und Objektkünstlerin – befragt in verschiedenen Werkreihen Formen, aber vor allem Bedeutungen auf lustvolle, farbenfrohe und sanft ironische Art und Weise. Seit vielen Jahren nutzt sie unter anderem natürliche, von der Natur gegebene Werkstoffe wie beispielsweise Tierfelle oder Pflanzen... Roland Scotti, Kurator Kunstmuseum Appenzell (2014) "Fliessendes Sehen"  

Die Künstlerin arbeitet häufig mit Pelzen. Pelz ist bei Büche ein Material, eins von mehreren und ist für sie weder eine Frage des Gewissens noch ein Politikum. Vielmehr geht es ihr um die Kombination von Edlem und Profanem. Die Künstlerin kalkuliert so und erhofft, dass wir uns über das emotional wirksame Material Pelz hinwegsetzen und in unserer eigenen Erinnerung nachforschen... René Ammann Zit. „Giraffenspucke, Katzenchips & Nerzpfötchen“

In der Malerei widmet sich die Künstlerin der Thematik „Zwischenwasser“, was in der Ozeanographie die Wassermassen zwischen 500 bis 1500m Tiefe bezeichnet. In dieser unbekannten Sphäre des Dämmerlichtes gibt es einen phantastischen Kosmos aus Pflanzen und Tieren, deren Strukturen, Beschaffenheit, Formen und Farben aufregend schillernd und verstörend fremd zugleich sind. Es sind bizarre Wesen deren erstaunliche Wandlungsfähigkeit wie aus einer anderen Welt anmuten. Zu sehen in der neuen Reihe von Ölgemälden, die die Künstlerin „NoBones“ nennt.

Wurmige Gebilde, quallenartige Formen, sonderbare stern- oder punktförmige Anordnungen finden sich ebenso wie rätselhafte Durchgänge, Lichtphänomene und dunkle Orte.

 

Anmerkung und Korrigendum Kunstraum Egg
Katharina Büche arbeitet mit Fellen und nicht mit Pelzen wie das in früheren Texten erwähnt wurde.

 

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